Indien-Abend: Was klein anfing...

Indien hat Europa stets angezogen. Früher war es der Handel mit Gewürzen, Tee und Seide und heute der kostengünstige wirtschaftliche Standort. Auch die Religiosität übt starken Einfluss aus. Zehntausende reisten schon nach Indien, um Erleuchtung zu bekommen. In Indien ist überall Religion. Sie hat ein System geschaffen, das dem Einzelnen seinen Platz zuweist. Die Geburt ist dein Schicksal. Und Schicksale gibt es deshalb millionenfach in Indien. Sein eigenes Los zu tragen ist das Leben. Das ermutigt einheimische Kirchen sich durch gute sozialmissionarische Programme und der Evangeliumsverkündigung dagegenzustellen. Oft fing es klein an, mit einem Kinderheim oder einer Krankenarbeit, wie die Berichte am Indien-Abend zeigen werden. Indien  erfährt das Christentum als eine Religion, die sich dem Menschen zuwendet. „Das Christentum brachte uns die Mitmenschlichkeit,“ sagte ein Staatsbeamter. Der Indien-Abend nimmt uns hinein in die Not Indiens, die vielfältigen Antworten der einheimischen Kirchen und zeigt auch, wo wir uns an diesen Aufgaben beteiligen können.
 
Referent: Bischof Dr. Jeevan Komanapalli
                mit Beiträgen von Reinholf Rückle und Norbert Braun
 
Zeit: 20:00 Uhr
 
Ort: Stadtkirche Oberndorf


Stadtkirche Oberndorf

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